Bagger Fahren – Der Kindheitstraum vieler Männer

Wenn man Männer auf ihre Kindheitsträume oder ihre einstigen Berufswünsche anspricht, dann dürfte ein Beruf neben Feuerwehrmann, Polizist und Astronaut besonders häufig genannt werden: Der des Baggerfahrers. Kaum ein Junge hat nicht schon einmal davon geträumt mit den riesigen Maschinen, deren bloßer Anblick einen bereits in Ehrfurcht versetzt, mit nur einer Schaufelladung hunderte Kilogramm Erde zu heben. Ein Traum, der wohl für keinen Jungen in Erfüllung gegangen ist und den – gerade wegen dieser Unerreichbarkeit – auch noch viele erwachsene Männer in ihrem Herzen tragen.

Wer seinem Kumpel, dem Freund, einem Verwandten oder sonst einem männlichen Wesen eine echte Freude machen möchte, der kann sich überlegen wie man diesen Traum in die Tat umsetzen könnte. Leider ist es nicht gerade einfach (und auch nicht wirklich billig) an einen entsprechenden Bagger zu kommen und man kann auch nicht auf einer x-beliebigen Baustelle einen Bagger kapern, um mit diesem das nächstgelegene Feld umzugraben. Es gibt also nur zwei Möglichkeiten, wie man es dem Geburtstagskind ermöglichen kann einmal selbst Bagger zu fahren. Zunächst sollte man sich einmal im Freundeskreis umhören, ob jemand in der nächsten Zeit einen größeren Umbau plant oder  vielleicht einen Teich ausheben möchte. Ist dies der Fall, dann lässt es sich vielleicht einrichten, dass der Beschenkte einmal selbst an die Aushebungsarbeiten Hand anlegen darf. Dies ist zwar eine Möglichkeit, ist aber auch mit folgenden Problemen verbunden:

  • Einarbeitung: Da der Beschenkte wohl noch nie einen Bagger bedient hat, ist eine Einweisung von Nöten. Diese kostet den Baggerfahrer Zeit und ist nicht so unkompliziert wie es sich im ersten Moment anhören mag.
  • Unfallgefahr: Darüber hinaus besteht – besonders bei privaten Baggerarbeiten – die nicht unerhebliche Gefahr eines Unfalls. Schnell hat man den falschen Knopf bedient oder nicht den richtigen Hebel umgelegt und zerstört den nahegelegenen Schuppen. Zudem sollte man nicht unterschätzen wie schnell ein Bagger aus dem Gleichgewicht gerät und einfach zur Seite oder nach vorne wegkippt. Hier ist die Gefahr für den Baggerfahrer besonders hoch. Damit das einmalige Geschenk also nicht in einer Tragödie endet, sollte immer eine Person anwesend sein, die sich mit dem Baggerfahren auskennt und im Notfall einschreiten kann.
  • Versicherung: Trotz aller Vorsichtsmaßnahme lässt sich ein Unfall niemals vollkommen ausschließen. Der große Nachteil beim privaten „Baggern“ ist, dass man auf eigene Gefahr agiert und bei einem Unfall nicht versichert ist. Das kann schnell sehr teuer werden, vor allem dann, wenn Personen zu schaden kommen.

Besser ist es daher nur in einem professionellen Umfeld das Baggerfahren zu üben. Glücklicherweise haben sich mittlerweile einige Anbieter darauf spezialisiert dem Kind im Manne den Wunsch des Baggerfahrens gefahrlos zu erfüllen. Hier eine kurze Linksammlung von Veranstaltern, die das Geschenk „Bagger Fahren“ anbieten:

Auch wenn man sich bei diesen Anbietern in sicheren Händen befindet, gibt es eine Reihe von Dingen, die beachtet werden sollten:

  • Alter: Das Mindestalter für eine Baggerfahrt beträgt 18 Jahre. Wer jünger ist, darf das Event nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten erleben.
  • Kleidung: Wer hätte es gedacht: Beim Baggerfahren kann es durchaus auch einmal etwas schmutziger zugehen. Es empfiehlt sich daher nicht die besten Klamotten anzuziehen und frische Kleidung zum Wechseln mitzunehmen.
  • Zeit: Je nach Anbieter variiert das Erlebnis Baggerfahren zwischen 30 und 60 Minuten. Hinzu kommt eine kurze Einweisung durch einen professionellen Baggerfahrer. Es bleibt also mehr als ausreichend Zeit für die Herren der Schöpfung, um sich einmal so richtig auszutoben. Der Preis für Treibstoff ist dabei natürlich schon in dem Geschenkpreis enthalten.
  • Flexibilität: Bei sehr schlechtem Wetter, muss das Baggerfahren verschoben werden, da die Konsistenz des Bodens dann denkbar ungeeignet ist. Etwas Flexibilität sollte man daher schon mitbringen.